22.-24.12.

 

Wir sind an der Estrecho Magellanes, der Magellanstraße angekommen. Mit der Fähre setzen wir rüber nach Tierra del Fuego, die südlichste Provinz von Argentinien mit der Provinzhauptstadt Rio Grande. Tierra del Fuego ist eine Insel, die sich Argentinien und Chile teilen. 

Schon während der Überfahrt bläst sehr kräftiger Wind. Dieser wird am Abend noch stärker, sodass ich in Rio Grande Lotter in den Wind wie ein Schiff stellen muss. Trotzdem haben wir eine unruhige Nacht.

Am nächsten Morgen folgen wir weiter der RN3 nach Süden. Die Landschaft verändert sich, es wird bergiger und Wälder tauchen auf. Die Berggipfel sind tlw. mit Schnee bedeckt. Wir essen noch zu Mittag in Tolhuín und nehmen uns die letzten Kilometer nach Ushuaia vor. Am Nachmittag erreichen wir die südlichste Stadt der Welt. Bevor wir zum bei den Overlandern beliebten Stellplatz am Tren del Tierra del Fuego fahren, bummeln wir noch kurz durch Ushuaia.

Heiligabend begrüßt uns mit Sonnenschein, es wird bis 18° warm. Also nehmen wir Anja und Ulli mit und fahren in den PN Tierra del Fuego.

 

Zuerst besichtigen wir das angeblich südlichste Postamt der Welt (ist es aber nicht das Chilenische Puerto Williams hat sicherlich auch eins). Wir schreiben ein paar Postkarten, alle kommen. 

Die Landschaft im Park ist sehr abwechslungsreich; schroffe Küsten wechseln sich mit sonnigen Tälern ab. Wir sind von der grandiosen Natur fasziniert.

Und natürlich darf ein Foto am offiziellen Ende der RN3 nicht fehlen.

Am Abend stellen wir unseren Weihnachtsbaum auf und sitzen noch mehrere Stunden mit ca. dreißig anderen Overlandern zusammen und tauschen uns über das Erlebte und weitere Reisepläne aus.